Kinderfeuerwehrgruppe

Mach mit bei den "Feuerfunken"!

Die Kinderfeuerwehrgruppe wurde offiziell am 23.09.2017 gegründet.

Die Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehrgruppe "Feuerfunken",

treffen sich einmal im Monat nach Plan an einem Samstag von 14°° - 16° Uhr.

Bei unserer Kinderfeuerwehrgruppe könnt ihr ab 3 Jahren mitmachen.

Wir freuen uns auf deinen Besuch.

Kontakt E-Mail: jugend@ff-markt-zell.de

Bericht der Frankenpost vom 25.09.2017 - Geschrieben von N.Schobert.

Zell - "Dass sich der Feuerwehrverein Zell so ins Zeug gelegt hat, freut uns natürlich sehr", sagt Bürgermeister Horst Penzel und ist mit dieser Meinung nicht allein: 18 Kinder zwischen drei und sechs Jahren gehören zur Kinderfeuerwehr-Gruppe "Feuerwehrfunken". Am Samstag wurde in der Waldsteingemeinde die offizielle Gründung gefeiert.

Nicht nur die Nachwuchs-Retter und ihre Eltern waren zu diesem festlichen Ereignis eingeladen: Landrat Dr. Oliver Bär und Vertreter der Kreisfeuerwehr Hof ließen es sich nicht nehmen, den kleinen und großen Feuerwehrleuten für ihr Engagement zu danken. "Für eine Marktgemeinde wie Zell ist der Feuerwehrverein sehr wichtig. Er fördert den Zusammenhalt untereinander. Umso mehr danke ich den Kindern für ihr Interesse daran, anderen zu helfen", sagte Bär. Natürlich dürfe auch der Spaß in solch einem Verein nicht zu kurz kommen.

Und den haben die Kleinen allemal: "Wir lernen und spielen ganz viel und können jedes Mal neue Sachen entdecken", erklärt der fünfjährige Lukas. Das Feuerwehrfahrzeug begeistert ihn am meisten. Umso aufgeregter sind die kleinen Brandschützer, als es vom Kommandanten der Zeller Feuerwehr eine Überraschung gibt: Michael Lauterbach und seine Vereinskameraden haben ein kleines elektrisches Feuerwehrauto angeschafft. Damit können die Feuerwehr-Zwerge jetzt schon mal das Fahren üben.

"Wir treffen uns einmal im Monat von 14 bis 16 Uhr. Bis jetzt hatten wir immer sehr viel Vergnügen, oder?", fragt Dorit Lauterbach. Sie ist eine der vier Betreuerinnen der Feuerwehrfunkler. Die Antwort ist eindeutig: Ein lautes "Ja!" hallt durch das Zeller Feuerwehrhaus.

Die ehrenamtliche Helferin kümmert sich zusammen mit Steffi Braun, Corinna Turzyn und Anja Wurzer um ihre 18 Schützlinge. "Wir machen viele Spiele. Meistens Übungen, die auch tatsächlich etwas mit der Feuerwehr zu tun haben", erklärt Corinna Turzyn. Sie und ihr Lebensgefährte haben beispielsweise einen Steg mit Hindernissen gebaut. Die Kleinen balancieren darauf und müssen dabei nach Stoff-Fischen angeln. "Manchmal retten wir auch Stoffkatzen von Bäumen. Das macht zudem immer viel Spaß", sagt Steffi. Geschicklichkeit steht bei den meisten Spielen im Vordergrund.

Die zukünftigen Brandlöscher sind mit Eifer dabei, angeln und balancieren, was das Zeug hält, und freuen sich darauf, irgendwann "echte" Feuerwehrleute zu sein. Während die Eltern bei Speis und Trank zusammensitzen, spielen die Kleinen draußen Feuerwehr. Zum dritten Mal beschäftigten sich die vier Helferinnen mit ihren eifrigen Schützlingen.

Jannis ist drei Jahre alt und zählt zu den jüngsten Mitgliedern der Kinderfeuerwehr: "Mir macht das Spaß hier", erklärt er und düst mit einem Mini-Feuerwehrauto davon. "Wir spielen ganz viel, und ich treffe hier meine Freunde", bestätigt Sansa-Marie. Sie ist fünf Jahre alt und ganz stolz auf ihre gelbe Warnweste mit dem Feuerwehrfunken-Abzeichen.

"Im Landkreis gibt es erst sehr wenige Kinderfeuerwehren", sagt Kreisbrandrat Reiner Hoffmann und zeigt auf die Kleinen: "Deswegen seid ihr so wichtig." Vor allem die Zeller Feuerwehrleute sind froh, dass die Idee einer eigenen Kinder-Truppe so gut angenommen wird: "Es macht mich stolz, wenn ich in so viele erwartungsvolle Kindergesichter blicken darf. Ihr seid unsere Retter von Morgen", sagt Michael Lauterbach und bedankt sich natürlich auch bei den fleißigen Helfern. Allen voran den Betreuerinnen, die sich geduldig immer wieder neue Spiele für die Kleinen einfallen lassen.

"Normalerweise dürfen Kinder erst ab dem sechsten Lebensjahr in eine Kinderfeuerwehrgruppe aufgenommen werden", erklärt Thomas Wurzer, Vorsitzender der Zeller Feuerwehr. "Wir haben die Vereinssatzung geändert, Haftpflicht und Unfallversicherung angepasst und es so möglich gemacht, dass die Kinder schon ab drei Jahren zu uns kommen können", berichtet Wurzer, der stolz ist auf die ehrenamtliche Arbeit seiner Vereinskollegen.

Sowohl die Großen als auch die Kleinen freuen sich auf die Zukunft der Feuerfunken. Bürgermeister Horst Penzel meint: "Wenn am Ende dann auch noch alle bei der Feuerwehr bleiben, dann passt's."